Kooperationsstelle Hamburg IFE - Institut für internationale Forschung, Entwicklung, Evaluation und Beratung

Chinesische Delegation bei der Kooperationsstelle Hamburg

In den beiden Wochen vom 28. März bis zum 8. April 2016 erhielt die Kooperationsstelle Hamburg Besuch von einer 18-köpfigen Delegation der obersten chinesischen Arbeitsschutzbehörde ‚State Administration of Work Safety‘. Die Wahl ist auf Hamburg gefallen, weil es nach der Katastrophe von Tianjin (August 2015, 117 Tote, 700 Verletzte) auch ein großes Interesse gibt, die europäischen Bestimmungen kennen zu lernen, die zur Vorbeugung solcher Katastrophen dienen sollen (Umgang mit Gefahrstoffen, Lagerung, Transport und Störfall-Verordnung).

Die Kooperationsstelle Hamburg IFE ist ausgewählt worden, ein Programm für ein Training zusammenzustellen. Das findet im Rahmen einer mehrjährigen Unterstützung Chinas in der Bekämpfung von Risiken in High Risk Sectors statt, (EUCOSH-Project on Occupational Safety and Health in High-Risk Sectors).  Der deutsche Partner ist die GVG in Köln.

Folgende Punkte wurden von chinesischer Seite als besonders interessant definiert:

  • Inspection and enforcement, and cooperation between different authorities,
  • Legislative basis for COMAH (Control of Major Accidents hazards) in der EU (Seveso III, etc.),
  • Management of COMAH at company level
  • Storage of dangerous chemicals
  • Practical cases from different sectors (harbours, etc.)
  • Investigation of major accidents
  • Site visits

Im Rahmen der Veranstaltung wurden folgende Unternehmen und Institutionen besucht:

  • Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Amt für Arbeitsschutz
  • HPA – The state harbour authority / Nautic Operational Headquarter
  • HHLA – Container Terminal Altenwerder
  • Wasserschutzpolizei Hamburg
  • SACO Shipping GmbH
  • ZfAM – Zentralinstitut für Arbeits- und Maritime Medizin
  • Bruno Bock Chemische Fabrik GmbH & Co. KG

Wir bedanken uns bei allen Partnern, Referentinnen und Referenten, die durch Ihre Fachkenntnis und Unterstützung dazu beigetragen haben, dass die Delegation einen tiefen Einblick in die Regelungen und Handhabung von Gefahrgütern im Hamburger Hafen, Deutschland und der Europäischen Gemeinschaft erhielten.
Die Gruppe der Teilnehmer und Teilnehmerinnen im ZfAM

Bild auf der Treppe 03